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Vom schmucken Durchmarsch

 

Patrick Mahrenholz heute Arbeitnehmer bei Firma Hencke Systemberatung GmbH seit 2011. Zu seinen Aufgaben gehören Administration Server 2003/2008, 2008 R2, Exchange 2007, 2010, ESX. Einbinden von smart Optionen wie Blackberry, IPhone, IPad, Samsung, Support 1st, 2nd und 3rd Level, Kundenprojekte und was die IT allgemein sonst noch hergibt.

Mit solch einem abwechslungsreichen Aufgabenspektrum hat er nicht gerechnet, als er sich 2003 für die Ausbildung IT-System Elektroniker entschieden hat. Vor allem als sich auch noch die Bundeswehr angeboten hat, ihn für 4 Jahre zu beanspruchen, wo er sich immer weiter in der IT entfalten konnte.

2010 nahm Patrick an einer BFD-Fortbildung in Wilhelmshafen zum MCITP teil, die durch einen Dozenten von der Bildungsakademie durchgeführt wurde. Die Gespräche mit diesem brachten Ihn letztendlich nach Hannover.

Aufgrund seiner etwas begrenzten Mittel seitens des BFD, musste er sich für Ihn persönlich wichtige Module entscheiden. Aber lassen wir Ihn mal selbst erzählen.

Mir war von Anfang an klar, dass ich in kurzer Zeit viel lernen muss und dass dies bestimmt nicht einfach wird. Doch am meisten war ich gespannt auf Linux und Cisco Module.

Am ersten Tag kam ich gleich in das Praxis-Projekt des Windows Kurses und konnte mir ein Bild von der Akademie schaffen, wie sie es ermöglichen die Theorie praxisnah an die Teilnehmer zu vermitteln. Das Klima in der Gruppe war auf einem sehr guten Niveau und ich konnte mich als Person sehr gut einbringen und wurde auch sehr gut aufgenommen.

Wie war im Allgemeinen Deine Ausbildung?

Mir wurde ein Einblick in die verschiedenen Bereiche der IT gegeben unter Test-Labor Bedingungen. Dieses Wissen kann ich heute zum größten Teil unter „real Bedingungen“ einsetzen. So kann ich heute sagen, dass die Ausbildung immer unter Punkt zu sehen ist, dass sie Dir ein Fundament an Wissen mitgibt, aber nie eine Lösung für alles.

War die Zeit von 6 Monaten Theorie ausreichend?

Leider nein. Es gibt vieles was ich gerne noch gelernt hätte und was man mir beibringen hätte können. Doch dadurch dass ich meistens morgens der erste in der Schule war und abends der letzte der gegangen ist, konnte ich, mit Hilfe der Ausbilder, ein Menge Zeit gut machen. Auch hier nochmal Meinen aller herzlichsten Dank an diese Dozenten, die auch über die eigentliche Schulungszeit, sich meinen Fragen angenommen haben und sie mit mir durchgangen sind. So etwas ist nicht selbstverständlich.

Du musstest Dich ja auch sehr früh und unter anderen Voraussetzungen bei einer Firma bewerben. Wie hast du Dich damit auseinander gesetzt?

Wie schon gesagt, habe ich leider nicht die volle Zeit der Weiterbildung genießen können und so musste ich mich schon sehr früh an einen geeigneten Praktikumsgeber wenden. Meine ersten Versuche der Erstellung einer Praktikumsmappe wurden mit Hilfe der Dozenten und Schulleitung zu einem vollen Erfolg. Ich bin bei Hencke Systemhaus GmbH und habe hier einen sehr guten Arbeitgeber gefunden, der mich zusätzlich in meinem weiteren Werdegang unterstützt.

Gab es etwas was du nie vergessen wirst von deiner Zeit in der Bildungsakademie?

Ja da gab es etwas. *lächel*
Ich bin einen Tag etwas zu spät zum Cisco Unterricht erschienen und dort wurde gerade die Wiederholung in Form von Jeopardy durchgeführt. Der Dozent Stanley sprach mich gleich an: Patrick du nimmst Thema Ports für 500 Punkte. Selbst als ich verneinte, weil ich ja eigentlich noch nicht ganz wach war, bekam ich die Frage trotzdem gestellt. Frage: Port für TFTP. Irgendwie musste ich gar nicht lange überlegen und schoss die Antwort 69 UDP heraus. Das war sogar richtig und meine Müdigkeit war wie weggeflogen und der Tag richtig Klasse.

Was kannst du uns zu deinen letzten Tagen in der Bildungsakademie erzählen?

Das weiß ich noch ganz genau, als wäre es gestern gewesen. Die Gedanken waren schon in der nächsten Woche bei meinem Praktikumsgeber, zusätzlich hatte ich private Probleme. Doch nichts desto trotz hatte ich noch Prüfungsstress für das CCNA-Zertifikat, welches ich mit 960 Punkten erfolgreich abgeschlossen hatte. Dazu muss ich sagen, ich musste aufgrund meines verkürzten Ausbildungsplanes vieles nach dem eigentlichen Unterricht mir aneignen. Und hier an dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an die Geduld der Dozenten.

Welche Ziele hast du heute?

Erst einmal möchte ich Berufserfahrungen sammeln und mir ein breites Spektrum an Wissen aneignen. Hersteller Zertifikate ablegen, demnächst steht der Small Business Server 2011 von Microsoft an. Und ganz klar den Operativen Professional. Also auf jeden Fall werde ich im IT-Bereich bleiben und schauen was die Zeit für mich noch bereithält.

Dein Fazit!

Derjenige der etwas lernen will und sich dafür hinsetzt, der kann auch viel erreichen. Dank an die Ausbilder, die mit mir immer länger geblieben sind als nötig.

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